Inhalt:
"Ostalgiefrei und charmant erzählt"Berliner Zeitung
"Das wohl komischste Buch über die DDR seit Thomas Brussigs 'Helden wie wir'"
DIE WELT
Herr W. wird eines Tages zu einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter eingeladen, um über sein Werk, über die Unterdrückung in der DDR und über seine Erlebnisse als Staatsfeind Auskunft zu geben. Doch W. kann sich nicht erinnern, jemals als Dichter in der DDR in Erscheinung getreten zu sein. Schließlich nimmt W. Einsicht in seine Stasi-Akte. Tatsächlich sind hier seine lyrischen Gehversuche abgeheftet, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München – alles von einem Oberleutnant Schnatz über Jahre akribisch gegengelesen und als konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft.
Die Geschichte dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit. Die DDR hat es wirklich gegeben.
Der Autor und Sprecher
Rayk Wieland, geb. 1965, lernte Elektriker, studierte Philosophie, war Zeitungs-, Funk- und Fernsehredakteur und lebt als Autor und TV-Journalist bei Hamburg. Letzte Buchveröffentlichung: "Öde Orte" (Bd. 1–3, zusammen mit Jürgen Roth, Leipzig 2005). Einmal im Monat veranstaltet er zusammen mit Gerhard Henschel den "Toten Salon" im Nachtasyl des Hamburger Thalia Theaters.

